Completed Theses This page makes available outstanding theses that have been written at our institute. These include diploma, master, and bachelor theses as well as seminar work. Theses marked with an "*" are only available from within the campus network of RWTH Aachen University. Please contact us if you are interested in these theses but have no access to the campus network. Motive und Sichtweisen der Kooperation zwischen Regulierungsbehörden und technischen Standardisierungsorganisationen in der Funkfrequenzregulierung*, Diploma-thesis by Andreas Achtzehn (in German) Mit der zunehmenden Verbreitung moderner Funksysteme wächst der Druck auf nationale Regulierungsbehörden, Frequenzspektrum für neue und bestehende drahtlose Dienste zur Verfügung zu stellen. Studien haben jedoch gezeigt, dass durch die bisher praktizierten Allokationsmechanismen nur noch geringe Ressourcen zur Verfügung stehen und ein innovationshemmender Spektrumsengpass droht. Eine Modernisierung der Frequenzregulierung mit der Maßgabe einer effizienteren Spektrumsnutzung durch verbesserte technische Systeme wird daher von vielen Akteuren angestrebt. Entwicklung der Zahlungsverkehrsinfrastrukturen in Deutschland im Licht von SEPA, Diploma-thesis by Alexander Guralnik (in German)
Durch die Einführung des einheitlichen europäischen Zahlungsraums (SEPA) ergeben
sich sowohl für Banken als auch für Unternehmen neue Anforderungen und
Möglichkeiten bei der Gestaltung von Zahlungsverkehrsinfrastrukturen. Das Beispiel
der Interbank-Clearing-Systeme zeigt, dass die Implementierung von offenen
Schnittstellen im Inter-Banken-Bereich vergleichsweise einfach vonstatten geht. Im
Unterschied dazu lassen zahlreiche gescheiterte Standardisierungsinitiativen in der
Bank-Kunden-Beziehung erwarten, dass die Entwicklung einer auf offenen Standards
beruhenden Zahlungsverkehrsinfrastruktur mit erheblich größeren Schwierigkeiten
zu rechnen hat und die Gefahr besteht, dass es ohne gezielte Maßnahmen
zur Implementierung proprietärer Standards weniger Großunternehmen kommt. Eine
derartige Situation kann weder auf Banken- noch auf Unternehmensseite zu befriedigenden
Ergebnissen führen. Entwicklung eines Anwendungsszenarios für das Internet of Things im Bereich der privaten Beobachtung, Diploma-thesis by Patrick Heinker (in German)
Die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) ermöglicht die eindeutige, automatisierte und vor allem kontaktlose Erfassung von Objekten, teilweise aus einer Distanz von über einem Kilometer. RFID verbreitet sich gegenwärtig rasant in immer mehr Anwendungsgebieten, besonders in der Automatisierung von Produktionsabläufen und in Lieferketten. Fallende Preise der Systemkomponenten führen dazu, dass diese Technologie immer stärkeren Einzug in unseren Alltag erhält. Bekannte Anwendungen sind hier beispielsweise elektronische Skipässe, Mautsysteme, die elektronische Wegfahrsperre oder auch der neue elektronische Reisepass. Geht es nach den Vorstellungen zahlreicher Befürworter dieser Technologie, sollen künftig sämtliche Alltagsgegenstände mit kleinen Mikrochips versehen werden, um eine weltweit eindeutige elektronische Identifikation von Objekten zu ermöglichen. In Kombination mit dem heutigen Internet könnte so mittelfristig ein „Internet der Dinge“ entstehen, welches gänzlich neue Anwendungen, aber auch Gefahren hervorbringen würde. Die Tatsache, dass Mikrochips nahezu unsichtbar an Gegenständen angebracht und ohne Sichtkontakt – auch heimlich – ausgelesen werden können, sorgt für starke Bedenken bei Datenschützern und Verbraucherschutzorganisationen. So könnten Person- und Bewegungsprofile erstellt und ausgewertet werden, welche auf unsere Vorlieben, unsere Laster und auch auf unsere sozialen Kontakte schließen ließen. Es ist daher kaum verwunderlich, dass im Zusammenhang mit der RFID-Technologie auch stets das Risiko der totalen Überwachung durch Staat, Unternehmen, neugierige Nachbarn oder auch durch Kriminelle thematisiert wird, welches unserem Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung entgegensteht. Gegenstand dieser Arbeit ist daher die zentrale Frage, wie stark der Einsatz der RFID-Technologie künftig zu Beobachtung, Verknüpfung und Auswertung von Konsumentenverhalten sowie der Ausnutzung von privaten Daten führen kann. Am Beispiel von zwei realistischen Zukunftsszenarien, welche im Rahmen dieser Arbeit entwickelt werden, sollen zukünftige Anwendungen der RFID-Technologie im Jahre 2020 illustriert und anschließend auf ihre Gefahr bezüglich der privaten Beobachtung hin analysiert werden. Dazu wird sowohl auf die aktuelle nationale als auch auf die europäische Rechtsprechung zurückgegriffen. Die vorliegende Arbeit untergliedert sich in sieben Kapitel, welche aufeinander aufbauen.
Nachdem die Problemstellung bereits gerade einleitend dargestellt worden ist, werden in
Kapitel 2 allgemeine Grundlagen zum Untersuchungsfeld aufgebaut. Hier werden zunächst
die RFID-Technologie und die Vision des „Internets der Dinge“ beschrieben. Anschließend
wird die essentielle gesellschaftliche Bedeutung von Privatheit erläutert und die
Möglichkeiten ihrer Überwachung mittels RFID skizziert. Die damit aufgebauten Grundlagen
stellen als Situationsanalyse bereits den ersten Teilschritt in der Szenarioentwicklung mittels
Szenario-Technik dar. Diese Technik wird in Kapitel 3 ausführlich beschrieben, da sie im
weiteren Verlauf der Arbeit als wissenschaftliche Methode angewendet wird. Die eigentliche
Entwicklung zweier realistischer Zukunftsszenarien erfolgt in Kapitel 4. Hier werden zuerst
relevante Einflussbereiche auf die zukünftige Entwicklung des Untersuchungsfeldes
identifiziert. Aus diesen Bereichen werden einzelne Einflussfaktoren zu sogenannten
„Deskriptoren“ zusammengefasst. Nachdem diese in ihrem gegenwärtigen Zustand
beschrieben worden sind, werden auf Grundlage von Hintergrundrecherche jeweils zwei
mögliche Zukunftsprojektionen beschrieben, die sowohl eine positive als auch eine negative
Entwicklungsrichtung berücksichtigen. Die damit beschriebenen Zukunftsszenarien werden in
Kapitel 5 zusammenfassend illustriert. Zwei Geschichten aus dem Leben eines Menschen
beschreiben hier, wie stark technologische Anwendungen Einfluss auf unseren Alltag nehmen
könnten und welche Überwachungspotenziale dadurch entstehen würden. Ob diese
beschriebenen Überwachungspotenziale im Rahmen der deutschen und europäischen
Rechtsprechung realisierbar sind, wird in Kapitel 6 analysiert. Nachdem die zur Bewertung
relevanten Gesetze identifiziert und kurz in ihren Grundlagen sowie Anwendungsbereichen
beschrieben worden sind, folgt die rechtliche Beurteilung der beschriebenen Anwendungen.
Es wird überprüft, ob im Rahmen der aktuellen Rechtsprechung die Gefahr einer
Überwachung durch RFID besteht, und es werden mögliche Grenzen der Rechtsprechung
aufgezeigt. Im Anschluss wird eine mögliche Modernisierung des Bundesdatenschutzgesetzes
vorgestellt. Die Arbeit endet in Kapitel 7 mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse.
Automated Dose Dispensing, Seminar thesis by Sergej Eisenkrein, Johannes Leiter, Emmanuil Ntzemos, Stavros Polyzoidis, Marco Seiwert (in German)
In den 1990er Jahren rückte das Internet zunehmend in das Bewusstsein der Menschen. Seitdem hat sich das alltägliche Leben durch das Beschreiten neuer Informations- und Kommunikationswege nachhaltig geändert. Mit der Weiterentwicklung des Internets bildeten sich neue Konzepte für Geschäftsprozesse und damit verbunden neue Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit neuen Informationstechnologien. In den letzten Jahren stand der Begriff eHealth oft in der öffentlichen Diskussion und repräsentiert das Versprechen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Infrastruktur- und Dienstleistungsbereiche im Gesundheitswesen neu zu strukturieren. Dadurch ergeben sich Qualitätsverbesserungen, Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen (Dietzel2000). Ein Ansatz zur gezielten medikamentösen Versorgung von multimorbiden und chronisch kranken Patienten ist die automatisierte Medikamentenportionierung. Im englischsprachigen Raum auch bekannt unter „Automated Dose Dispensing (ADD)“. Dabei handelt es sich um einen Service der die Portionierung und Ausgabe von Medikamenten zur täglichen Einnahme im Sinne einer effizienteren und sichereren Versorgung ermöglicht. Für die Realisierung dieses Services bedarf es spezieller Infrastrukturbedingungen, die den interorganisatorischen Informationsaustausch ermöglichen. Folglich kann aus unserer Sicht ADD als organisationsübergreifender Service dem Oberbegriff eHealth zugeordnet werden. Dieser Service setzt neue Impulse hinsichtlich der Zusammenarbeit von Akteuren in der Pharmabranche. Kern unserer Untersuchung war die Fragestellung: „Wie ist der ADD-Service zum heutigen Zeitpunkt im finnischen
Gesundheitssystem implementiert?“ The ePrescription System in Finland - A case study, Seminar thesis by Silviu Dovancescu, Jana Meschede, Cristina Petre, Martin Schleyer, Florian-Mircea Vancu (in English)
During the recent 20 years, information technologies significantly changed the daily life. Modern computer systems, in combination with communication systems, offer a variability of new services, in business as well in private households and environment.
The Health Care sector, as a combination of private and public sector, also experienced various changes with the introduction of information systems. In 1999, the term eHealth showed up in academic literature, and has been introduced for a variety of related services. Eysenbach defines eHealth as “an emerging field in the intersection of medical informatics, public health and business, referring to health services and information delivered or enhanced through the Internet and related technologies” (Eysenbach 2001). eHealth – Beschreibung und Analyse ausgewählter E-Business Aktivitäten im Gesundheitswesen, Seminar-thesis by Andreas Bubert, Florian Haberstroh, Laurent Renson, Christian Starick (in German)
Im Rahmen des Seminars „eHealth – Beschreibung und Analyse ausgewählter E-Business Aktivitäten im Gesundheitswesen“ beschäftigt sich diese Seminararbeit mit dem Status des Einsatzes von RFID als Tracking und Tracing Technologie innerhalb der Supply Chain von Pharmaprodukten in Finnland.
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Topics If you would like to write a thesis in the area of electronic business, please send us a short (1-2 pages) exposé which outlines the topic that you would like to address as well as the research question that shall be answered by your thesis. Currently there are no open calls for theses. Guidelines for preparing theses (in German)
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